WER IST MILAN?
Kindheit
Ich wurde 1981 in Heidelberg geboren und wuchs zusammen mit meiner Schwester in Neckargemünd auf. Meine Mutter kam vor mehr als 50 Jahren aus Indien für eine Ausbildung zur Krankenschwester nach Deutschland und ging nach 48 Berufsjahren in der Orthopädie in Schlierbach in Rente. Mein Vater zog unmittelbar nach ihrer Hochzeit 1979 hinterher. Er war bis zu seiner Rente in einer Werkstatt tätig, wo er Autos für schwerbehinderte Menschen umbaute.
In meiner Kindheit war ich in verschiedenen Vereinen in Neckargemünd aktiv, unter anderem auch als Judo-Trainer für Kinder und Jugendliche. Zudem habe ich nach meiner Kommunion mehrere Jahre als Ober-Ministrant der Kirchengemeinde gedient.
Ausbildung
Nach meinem Abitur am St. Raphael-Gymnasium in Heidelberg zog es mich zunächst für das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Marketing an die Justus-Liebig-Universität in Gießen. Ich habe jedoch recht schnell entdeckt, dass dies nicht meiner Passion entspricht. Ich beendete zunächst das Grundstudium, bevor ich an die Goethe-Universität in Frankfurt am Main wechselte. Die Entscheidung fiel auf den Studiengang Politikwissenschaften, da ich schon immer ein sehr starkes Interesse an Politik hatte.
National Model United Nations
Während des Studiums nahm ich am National Model United Nations teil und war unter anderem verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Frankfurter Delegation in New York. Für die Zeit 2007/2008 wurde ich mit dem Preis „Outstanding Position Papers“ von einer internationalen Jury ausgezeichnet.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/un-simulation-verhandeln-rechnen-plaedieren-1546568.html
https://alt.milan-direkt.de/wp-content/uploads/2021/01/NMUN-Teilnahmebestaetigung.pdf
Hanns-Seidel Stiftung
Weitere praktische Erfahrungen sammelte ich bei der Hanns-Seidel-Stiftung in Neu-Delhi. Als Projektmitarbeiter war ich zuständig für verschiedene politische und soziale Projekte vor Ort. Ich verantwortete das Berichtswesen von Quartalsberichten über Expertenberichte.
https://www.hss.de/fileadmin/media/downloads/Berichte/1408_AMEZ_Indien_Christen.pdf
https://www.hss.de/fileadmin/media/downloads/QB/Indien_QB_2012_II.pdf
Außerdem wurden mir zahlreiche repräsentative Tätigkeiten für die Stiftung übertragen. Einen großen Teil meiner Arbeit machte auch die Koordination der Zusammenarbeit mit den Stiftungspartnern aus. Diese Gremien waren unter anderem das Sakhi Women’s Resource Centre, das Centre for Social, Research (CSR) und die Society for Integrated Development Activities, Research & Training (SIDART). Einige dieser politischen Institutionen kannte ich bereits von meinem Praktikum bei der „Indian National Congress“-Partei Cochin in Indien einige Jahre zuvor.
Nach dem Erlangen meines Diploms war für mich klar, dass das Anstreben einer Promotion selbstverständlich ist, um weiter in dem Feld arbeiten und mein Wissen entfalten zu können. Auch wenn die Möglichkeit der Promotion mir durch meinen Professor angeboten wurde, galt es zunächst sich über die Tragweite einer solchen Arbeit auch in wirtschaftlicher Hinsicht klarzuwerden. So musste ich erst einmal ein finanzielles Puffer aufbauen, um mich ab 2016 voll und ganz der unbezahlten Promotion widmen zu können.
Wunschheimat Birkenau
Zur selben Zeit lernte ich meine in Weinheim geborene Frau Evrim kennen und wir heirateten kurze Zeit danach. 2017 kam unsere wundervolle Tochter Manisha Helena Su zur Welt und ich beschloss für die Elternzeit meine Doktorarbeit pausieren zu lassen, um mich erst einmal auf meine Familie zu konzentrieren.
Da meine Frau nach der Elternzeit bei der Firma Freudenberg in Weinheim zu arbeiten begann, zogen wir nach Birkenau, was die beste Entscheidung unseres Lebens war, denn Birkenau wurde zu unserer Wunschheimat! Von hier ist es nur ein Katzensprung nach Frankfurt am Main und so konnte ich meine Promotion an der Goethe-Universität wieder aufnehmen. Zusätzlich nahm ich vor kurzem zum Ausgleich zur recht theoretischen wissenschaftlichen Arbeit eine Nebentätigkeit bei einem hiesigen Supermarkt auf.
Warum die Kandidatur zum Bürgermeister?
Seit wir in Birkenau wohnen, habe ich mit sehr großem Interesse die örtliche Kommunalpolitik verfolgt. Als ich in den Medien las, dass Herr Morr für keine weitere Amtsperiode kandidieren möchte, habe ich mich zum ersten Mal mit dem Gedanken einer eigenen Kandidatur beschäftigt.
Es war allerdings nicht gleich klar, ob ich kandidieren würde, da ich auf Grund der 2020 herrschenden Situation mit Covid-19 nicht die Möglichkeit hatte, mich nach unserem Umzug und dem ersten „Ankommen und Orientieren“, aktiv in unserer Gemeinde zu engagieren, wie ich es gerne getan hätte. Als wir dann jedoch keinen Platz in einer Kindertagesstätte und später auch im Kindergarten bekommen konnten, war für mich klar, hier muss etwas passieren. Ich wusste aus der Presse und von Gesprächen mit anderen Eltern, dass diese Problematik schon länger existiert und diskutiert wird, es aber bis heute nicht zu einem erfolgreichen Beschluss kam.
Nach Rücksprache mit meiner Familie und in Birkenau lebenden Bekannten stand so für mich fest, ich will hier in Birkenau nicht weiter nur zusehen, sondern aktiv an der Gestaltung mitwirken. Somit war mein Entschluss gefasst: Ich werde mich für die Wahl des Bürgermeisters aufstellen lassen.
Kontaktieren Sie mich.
Ich freue mich auf Sie.
Milan Mapplassary
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